Mein Jahr mit Fujifilm

Das Jahr eilt mit Riesenschritten auf sein Ende zu, die erste Adventskerze wird demnächstens entzündet, Weihnachten steht vor der Tür. Jahresabschluss. Das Tempo geht langsam runter. Noch stehen 5 oder 6 Fotoproduktionen an, das ist überschaubar. Zeit, die Dinge abzuschließen, aufzuräumen, aufzuaddieren. Zeit, Bilanz zu ziehen. …

 

Achtung! Dieser Artikel ist mit meinem Blog umgezogen und findet sich jetzt hier:

http://beruf-fotograf.de/2016/11/25/mein-jahr-mit-fujifilm/

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16 Kommentare zu „Mein Jahr mit Fujifilm

  1. Toll geschrieben.
    Kann Dir zu 100% zustimmen.
    Ich fotografiere seit 3 Jahren ausschließlich mit den Fujis (XT-1 + xT-2) und habe es keinen Tag bereut. Vorher habe ich 40 (!) Jahre ausschließlich mit Nikon gearbeitet…..

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  2. Interessant die Berichte im vergangenen Jahr zu Fuji, seit über 30 Jahre hatte ich immer Nikonkameras, bin nun auch auf Fuji umgestiegen, bis heut keine Sekunde bereut.

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  3. Ein Bericht mit viel Herzblut, an manchen Stellen fast schon poetisch:-)

    Deine angeführten Gründe hört man momentan von von so vielen umgestiegenen Fotografen, dass man sich fragen muss, ob Canon und Nikon uns alle eingewickelt hatten und eigentlich an unseren Wünschen vorbei entwickelt hatten, uns aber durch gekonntes Marketing immer wieder von diesem Gedanken abgebracht haben…

    Fuji fühlt sich für mich gerade so sehr richtig an, dass ich mich endlich wieder wie ein kleiner Junge auf meine Fotojobs freue…

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    1. Hallo Stefan, vielen Dank für Deinen Kommentar. Zu C und N: lange Zeit gab es ja keine professionelle Alternative zu den beiden Marktführern, insofern ist es kein Wunder, dass fast alle Fotografen damit ausgestattet waren. Und das Fujifilm-System ist ja noch relativ jung und in meinen Augen auch erst seit Anfang dieses Jahres mit den neuen Kameras weitgehend „rund“. Wir erleben die Geburt eines neuen und marktbereichernden Systems, mit dem man richtig was anstellen kann, das finde ich toll. Hier und da hakt es noch und es fehlen noch ein paar Sachen und Optionen, aber Fujifilm scheint es ja wirklich wissen zu wollen. Auch darauf freue ich mich! Viele Grüße, Christian

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  4. Danke, für die Begleitung durch das Jahr mit den beiden Fuji X-Kameras in den Blogberichten. Durch dIe Blogberichte habe ich mich entschieden die beiden großen DSLR und die zahlreichen Objektiven mit dem roten Ring zu verkaufen und mit leichteren Gepäck unterwegs zu sein. Die Zeit war reif für einen Systemwechsel. Ich bin zufrieden damit und kann mich auf mit denen Freuen, die weiterhin den großen Marken der Spiegelreflexzeit treu bleiben.

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  5. Tja Christian,
    schöner Bericht…aber wie du schon sehr gut schreibst bist du in einem Spezialgebiet der Fotografie unterwegs….wenn ich hingegen meine Still Life Motive im Studio mit Setbau ,Styling und umfangreicher Retusche vorbereite…dann geht es nur anders…da brauche ich meine Canon 5MK3sr oder sogar eine Mittelformat …die bieten mir ausreichend Reserven in der Dateigrösse und Zuverlässigkeit in der simplen Bedienung(Canon)…daher ist das Konzept einer z.B Canon EOS 5 noch lange nicht hinüber ( sie ist z.B ebenfalls eine klasse Landschaftskamera und meine Portraits kann ich auch gut damit fotografieren)…Die Corporate Geschichten die ich jobmässig fotografiere , also ca. 20% meiner Aufträge kriege ich mit der Canon auch gut hin, ohne das Gefühl zu haben eine Monsterkamera in der Hand zu haben..gebe aber gerne zu das ich dann ab und zu schon mal an was Kleineres gedacht habe 🙂 . Aber zwei komplette Systeme sind unwirtschaftlich ( das merke ich gerade mit dem Nebeneinander von Canon und Phase One ) ergo wird es bei meiner Canon bleiben… Last but not least….der Fuji Gedanke ist nicht neu, es ist genau das Konzept was die Leica M Serie so berühmt gemacht hat.
    Fazit : Jeder soll die Bilder machen mit dem System mit dem er/sie sich am wohlsten fühlt….nur dann werden sie auch gut…DAS System gibt es auch heute noch nicht…und gute spontane Fotos bekommt man heute auch mit einer Handkamera hin …..
    Beste Grüsse, Jürgen

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    1. Hallo Jürgen, schön von Dir zu hören. Natürlich muss man als Fotograf das Werkzeug wählen, das man benötigt. Und wenn es im Studio mehr als 24 gute Megapixel sein müssen, dann ist das halt so. Im Vergleich zu Canon/Nikon und natürlich erst recht im Vergleich zu den Phase Ones etc. ist das Fujifilm-System aber „relativ“ preiswert – so dass ein paralleler Betrieb evtl. doch Sinn macht. Verstehe Deine gelegentlichen Gefühle bezüglich „was Kleineres“ natürlich sehr gut und stimme Dir absolut zu, was die Leica M Serie angeht. Für mich sind die Fujifilm X-Kameras die „Leicas unserer Zeit!“ Das Fazit also auch von mir: Man wähle das System, mit dem man sich wohl fühlt und das einen bestmöglich unterstützt. Ich bin aus meiner Sicht sehr froh, dass zu den bisherigen Systemen und Marken eine so smarte Alternative wie Fujifilm hinzugekommen ist. Das bereichert den Markt und gibt Fotografen neue und erweiterte Möglichkeiten. Viele Grüße, Christian

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  6. Hallo Christian,
    das mit der Bereicherung der Szene stimmt absolut, und ich finde das System recht gut aufgestellt …ich muss mich mal genauer damit beschäftigen ( habe gerade mit den Olympus Kameras gearbeitet, die ich aus alten analogen Zeiten noch liebe (OM3/Om4-nichts überflüssiges only Hardware:-) aber für mich als Studioknipser waren die heutigen kleine OMD.E eine Katastrophe …zu klein für meine Hand,kryptische Menüführung und eine Kamera deren Elektronik machte was sie wollte….so was kann ich definitiv nicht gebrauchen) Der Punkt ist einfach das unter 50MioPix im Still Bereich nichts geht…die Daten müssen auf 300%retuschierbar sein , ua. für Composings und ähnliche Geschichten und selbst Redaktionen erwarten mittlerweile Doppelseiten die aussehen wie aus dem Werbeprospekt…und hier muss ich Canon echt Respekt erweisen : die (kleine )5MK3sr leistet fast oder so genauso gute Arbeit wie ihre superteuren Mittelformatkollegen…
    Wünsche dir noch einen entspannten 3.Advent, beste Grüsse, Jürgen

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    1. Lieber Juergen61
      Ich brauche die Menüführung auf meiner Em10 Markii nur selten – z.B. bei HDR, Focus Stacking, Langzeitbelichtungen etc. Die Monitor-Funktionsanzeige (Live Control) bietet die wichtigsten Stellschrauben in einem! Wenn man mit Live View arbeitet, dann den OK Button drücken und sie erscheint, oder wenn man nur mit Sucher arbeitet, den Button rechts neben dem Sucher drücken, dann hat man die Monitor-Funktionsanzeige!
      Was bedeutet „Elektronik machte was sie wollte“?

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  7. Hallo Christian,
    zunächst einmal vielen Dank für Dein Bericht zu Fuji Kameras. Scheinbar ging es allen hier ähnlich und auch wenn ich kein Profi, sondern ein ambitionierter Hobbyfotograf bin, so kann ich den Empfindungen gut folgen. Bei mir war es zwar weder Nikon noch Canon, aber dennoch hatte ich ein „richtigen Klopfer“ als Kamera. Das ganze samt Batteriegriff, drei sehr lichtstarken, hochwertigen Zoomobjektiven von Zeiss, gepaart mit 2-3 hoch-lichtstarken Festbrennweiten, da schleppte man schon was mit sich herum.
    Irgendwann war mir das alles zu groß, zu schwer und auch viel zu auffällig, eben wie von dir erwähnt. Als dann Fuji mit der PRO1 auf den Markt kam und ich die ersten Photos, die mit der Kamera gemacht wurden sah, wusste ich, das wird meine nächste Kamera. Dazu kam, dass mir mein langjähriger Fotohändler eine Pro1 für ein Tag zur Verfügung stellte, was seine Kasse erneut klingeln ließ. Mir war die Pro vorläufig zu teuer, also musste eine XE1 zunächst einmal reichen. Diese Kamera war gerade mit meiner Tochter in Australien und die Bilder begeistern uns alle. Später kaufte ich eine Pro1 dazu und dann noch eine. Und, wen wundert es, ich fotografiere seit dem fast ausschließlich mit Festbrennweiten.
    Auch bin ich, da ich es für mich nicht als nötig erachte, noch nicht auf die neuen Modelle gewechselt, weil die erste Variante der Pro Kameras mir immer noch vollends ausreichen. Ein Phänomen der Digitaltechnik, dass man immer glaubt das neueste haben zu müssen. Dies widerlegt Fuji mit ihren Kameras, zumindest was mich betrifft.

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  8. Wow, ein wirklich ausführlicher Bericht über die X-Pro2, super interessant zum lesen. Vielen Dank an dieser Stelle. Eine Frage hätte ich allerdings, das Thema Hypher-Sync und blitzen mit Verschlusszeiten um die 1/500 – 1/1000 konnten Sie dafür eine Lösung finden oder ist dies derzeit technisch nicht möglich?

    Vielen Dank im Voraus.

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    1. Hallo Ron, vielen Dank für Deinen Kommentar. Um das Thema Hi-Sync-Blitzen habe ich mich bisher nicht gekümmert, denn normalerweise brauchen wir das nicht. Wenn wir bei hellem Licht draußen fotografieren (was relativ selten vorkommt), arbeiten wir lichttechnisch meist mit den Sunbouncern und wenn wir in Werkstätten oder Produktionshallen sind, sind superschnelle Verschlusszeiten auch eher kein Thema. Hinzu kommt, dass unsere Blitzanlagen und Kompaktblitze bis auf eine Ausnahme gar keine szperschnelle Blitzsynchronisation zulassen. Eine Lösung habe ich also nicht. In diesem Beitrag hier geht es recht ausführlich um die Integration der Fujifilm-Kameras in unsere Blitzsysteme, vielleicht ist das ja auch ganz interessant zur Lektüre: https://beruffotograf.wordpress.com/2016/03/16/x-pro2-projekt-8-integration-ins-blitzsystem/

      Ein schönes Weihnachtsfest und beste Grüße
      Christian

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  9. Eine sehr emotionale Liebeserkärung an Fuji. Damit tue ich mich schwer: ich schätze meine (Fuji) Werkzeuge auch, aber ich kann keine Gegenstände lieben, sondern höchstens Lebewesen aus Fleisch und Blut…(;-)

    Auch dir ein gutes Neues Jahr.

    Uli

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    1. Hi Uli, jeder empfindet das ein bißchen anders, ein paar Gegenstände liebe ich durchaus, z.B. meinen alten Teddybär, einen Stein, den ich als Junge aus der Türkei mitgebracht habe, mein Atelier, ein paar Prints von geschätzten Kollegen, Bücher…. und meine Fujifilms halt auch. Ist aber ganz egal: Hauptsache, wir machen etwas Schönes damit! Wünsche Dir auch ein happy 2017!

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