Magic Lights: Manfrotto MOKLYP5S SMT LED

Heute will ich ein neues kleines Tool vorstellen, das seit einiger Zeit meinen Fotokoffer bevölkert und sich ausgezeichnet eignet, manche Motive mit einem zusätzlichen „magischen Licht“ aufzuladen. Bei dem Manfrotto MOKLYP5S SMT LED handelt es sich um ein ungefähr 8 x 2,5 x 2,5 Zentimeter großes Licht mit 3 verbauten LEDs. Manfrotto hat es ursprünglich als Filmlicht für die iPhone-Kamera konzipiert. Irgendwann bin ich mehr oder weniger zufällig im Web über dieses Tool gestolpert und habe es mir spontan gekauft.

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Mein Jahr mit Fujifilm

Das Jahr eilt mit Riesenschritten auf sein Ende zu, die erste Adventskerze wird demnächstens entzündet, Weihnachten steht vor der Tür. Jahresabschluss. Das Tempo geht langsam runter. Noch stehen 5 oder 6 Fotoproduktionen an, das ist überschaubar. Zeit, die Dinge abzuschließen, aufzuräumen, aufzuaddieren. Zeit, Bilanz zu ziehen. …

 

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Neue Kofferordnung – Anpassung an den status quo

Der Fotokoffer, die Fototasche ist eine heilige Kuh. Jeder Fotograf hat seine Packordnung, weiß genau, an welcher Stelle und in welchem Fach welches Teil liegt und kann blind in die Tasche greifen, um das gewünschte Gerät sofort herausziehen zu können. …

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Für Reisen: der elektrifizierte Koffer

Heute möchte ich ein neues Familienmitglied in meiner Produktionsausrüstung vorstellen: der elektrifizierte Koffer. Ich habe ihn gerade „erfunden“. Anlass ist unsere morgige Anreise zu einem längeren Job im Osten Deutschland. Ab Montag fotografieren wir an sechs aufeinanderfolgenden Tagen für einen französischen Konzern in der Lausitz. Das wird spannend, anstrengend, erfüllend und erlebnisreich werden! Und es wird natürlich auch unsere Technik fordern. Spätestens am dritten Tag würde uns „der Saft ausgehen“, wenn wir nicht rechtzeitig vorsorgen. Jeden Abend heißt es also: Akkus laden, Energie für die Arbeit on location sicherstellen. Und das sind eine Menge Systeme: die proprietären Akkus für die 600Ws-Kanonen, die AA und die AAA-Akkus für die Handblitze und Funkauslöser, die Kamera-Akkus für Fujifilm und Canon, die Akkus für unser LED-Dauerlicht und den Akku für die LED-„Lichterkette“. iPhone und iPad nicht zu vergessen. Nicht selten ist es richtig problematisch, in den Hotelzimmern genügend Steckdosen zu finden, um an einem Abend genügend neue Energie aufzutanken. Daher habe ich heute etwas realisiert, was dieses Problem löst und was ich mir schon länger gewünscht habe: den elektrifizierten Koffer.

Kernstück ist ein alter Lowepro-Flugkoffer, den ich schon länger nicht mehr nutze. Da liegen sie jetzt alle drin – die Netzteile und Ladegeräte für die vielen verschiedenen Akku-Systeme. Sie sind verkabelt und betriebsfertig mit einer Mehrfachsteckdose. Die muss dann im Hotel einfach nur noch eingestöpselt werden, und ich kann sofort loslegen. So kann ich, wenn wir abends nach der Produktion im Hotel ankommen, den Koffer schnell ans Netz bringen und die notwendigen Ladevorgänge anschmeißen. Später dann, nach dem Essen, stecke ich kurz vorm Schlafengehen gegebenenfalls noch weitere Akkus in die Schächte und kann zusätzliche Chargen aufladen.

Der Koffer ist nicht schwer, lässt sich leicht transportieren und scheint mir eine wirklich praktische und nützliche Hilfe für überregionale Produktionen zu sein. Die kommende Woche wird’s erweisen, dann ist die praktische Erprobung angesagt!

 

 

Neuer Blitzworkflow mit Fernbedienung

Es ist schon interessant, wie Veränderungen in den Abläufen Kreise in ganz anderen Bereichen ziehen. Die Integration der Fujifilm X-Pro2 in meine fotografische Arbeit führte ja zu umfangreichen Basteleien, um unsere vorhandenen Blitzsysteme in die Arbeit sauber integrieren zu können. Das wiederum führt dazu, dass man sich mit der Technik, die man schon seit Jahren benutzt neu und anders auseinandersetzt und dabei auch auf Lösungen und Workflowerweiterungen stößt, die vielleicht schon seit Jahren verfügbar, von mir aber bisher schlicht nicht bemerkt worden sind.

So erging es mir mit unseren kleinen Handblitzen, von denen wir sehr viele im Sortiment haben. Zuerst habe ich herausgefunden, dass das Yongnuo Sender- und Empfangssystem in kritischen Situationen (zum Beispiel in Industriehallen, in denen sehr viel Stahl herumsteht) wesentlich besser funktioniert als die renommierten Pocket Wizards (die jedoch sonst einen durchaus anständigen Job machen). Und dann habe ich festgestellt, dass Yongnuo eine spannende kleine Fernbedienung für ihre Blitze im Sortiment hat, die unter 40 Euro kostet und dem Industriefotografen das Leben ganz schön erleichtern kann.

Das Gerät ist herstellertypisch klar und einfach in der Bedienung und funktioniert unter „normalen“ Bedingungen (draußen, in Wohnräumen, in Büros) ganz ausgezeichnet. Man kann praktisch alle Funktionen, vor allem aber Leistung und Fokus der Blitze, bequem am Steuergerät einstellen, was eine enorme Arbeitserleichterung sein kann, vor allem, wenn die Blitze auf hohen Stativen, an unzulänglichen Orten oder in nur fummelig zugänglichen Softboxen platziert wurden. Das Steuergerät Yongnuo YN560-TX ist konzipiert für die manuellen Blitze von Yongnuo und arbeitet sauber mit den Modellen YN560 IV und III zusammen, die eigene Empfänger haben.

Wie schlägt sich das Gerät in der Praxis? Am Mittwoch habe ich es erstmals in rauher Industrieumgebung eingesetzt: Große Halle, relativ große Distanzen von 5 bis 10 Metern von der Kamera, viel Eisen und Stahl im Umfeld. Die Bilanz: das Gerät hat funktioniert, soweit ich mich erinnern kann, ohne jeglichen Aussetzer. Das ist toll und macht Hoffnung für eine echte Arbeitserleichterung on location.

Beim Fotografieren habe ich allerdings auch festgestellt, dass die ganze Fernbedienerei überhaupt nichts nützt, wenn man nicht weiß, ob da gerade ein Blitz aus der Gruppe A, B oder C im Hochregal versteckt ist. Und wenn man erst da wieder hin muss, nur um festzustellen, dass es doch nicht der B-, sondern der C-Blitz ist, dann ist die ganze Arbeitserleichterung wieder zunichte gemacht.

Um hier keine Zeit zu verlieren, habe ich mir eine visuelle Markierung der Blitze überlegt. Siehe die bunten Klebebänder im Beitragsfoto. Falls der Blitz also noch sichtbar ist, kann man zumindest darüber schnell herausfinden, welche Kennung das Gerät hat. Oder man schaut bei den anderen sichtbaren Blitzen nach und stellt so fest, welcher gerade NICHT sichtbar ist…. Ob es das schon ist und ob die relativ dezente Markierung am Blitzfuß in der Praxis ausreicht, weiß ich noch nicht. Aber das wird sich in den nächsten Tagen schnell herausstellen.

Auch die Farbmarkierungen werde ich noch ändern: A – B – C sollen mal mehr Fotografen-like R – G – B werden (aber ich habe gestern auf die Schnelle kein knallgrünes Isolierband gefunden). Die Blitze mit der Kennung D – E – F werden dann Black – White – und ???? Hm, hier fehlt mir noch eine sinnige Farbe für den 6. Blitz…

Fazit: das kleine Gerät ist eine coole Ergänzung und wird aller Wahrscheinlichkeit unsere Arbeit sehr beflügeln. Ich freue mich drauf!

____________________Ein durchaus moralisches Angebot_________________________________

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Glasklar gesagt: Ich empfehle ausschließlich Dinge, die ich ausgiebig erprobt habe und selbst gerne und erfolgreich in der Praxis nutze –  und daher von ganzem Herzen empfehlen kann. Also: viel Freude damit! 🙂