Eine fotografische Neuausrichtung: Thorsten Rother und Fujifilm

Im Netz passiert gerade etwas sehr Spannendes: der erfolgreiche Werbe- und Autofotograf Thorsten Rother gestaltet eine Neubesinnung und sucht neue Wege in eine anspruchsvolle und beseelte Fotografie. Er kehrt zurück zur Essenz als Fotograf, will wahrhaftiger arbeiten, wieder kreativer tätig werden. …

 

http://beruf-fotograf.de/2016/10/05/eine-fotografische-neuausrichtung-thorsten-rother-und-fujifilm/

Fotografen erzählen: Julian Stratenschulte (dpa)

Julian Stratenschulte arbeitet als Bildberichterstatter bei der der Deutschen Presse Agentur und berichtet in dieser Eigenschaft „über große und kleine Dinge“ – er produziert Reportagebilder über Großereignisse genauso wie Symbolbilder zur Illustration von abstrakten Themen, Portraits, Politik, Sport und vieles mehr. Julian übt seinen Beruf mit viel Leidenschaft aus, man spürt richtig, wie er für das Fotografieren brennt.

Auf seinem Blog gibt Julian viel von seiner Begeisterung weiter und berichtet aus seinem Berufsalltag. Dies können technische Themen sein („Mein Workflow mit Photo Mechanics“), genauso aber auch inhaltliche Fragen („Wie fotografiert man eigentlich die Energiewende?“). Die Themen sind weitgefasst und interessant geschrieben. Wer sich für die Realitäten des tagesaktuellen Bildjournalismus interessiert, findet hier eine spannende Quelle:

Blog Julian Stratenschulte

Fritz Pölking: Das Masai Mara Projekt

„Ein Fallbeispiel für Naturfotografen, was man bei einem Projekt erleben kann, ob es sich lohnt und wie man es durchzieht.“

Obwohl der verstorbene Naturfotograf Fritz Pölking diesen Text bereits 2006 veröffentlicht hat – und das darin geschilderte Projekt noch aus der analogen Zeit stammt – ist diese lange Story in 16 Kapiteln bis heute lesenswert. Natürlich hat sich in der Zwischenzeit viel verändert – nicht nur die Technik, sondern auch die Märkte. Trotzdem: Pölking schildert ein Fotoprojekt, seine Vermarktung, seinen Ertrag und auch zahlreiche Erlebnisse auf dem Weg zur Realisierung. Mit dem ihm eigenen Humor und Selbstironie ist er sich auch nicht zu schade, von zahlreichen Misserfolgen und verpassten Chancen zu berichten – genauso aber auch von seiner unternehmerischen und konstruktiven Art zu denken. Ich habe die Story mehrfach gelesen und hatte immer Freude daran. Aus dem Text kann auch heute noch viel Inspiration herausgelesen werden.

Hier geht es zu dieser spannenden Lektüre:
Fritz Pölking: FOTOPROJEKT MASAI MARA

Noch viel mehr von Fritz Pölking (vor allem in den Rubriken „Werkstattbuch 1 und 2“ sowie unter „Bulletins“: http://www.poelking.de